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jetzt bestellen!Die Hofheldinnen 2026
Landwirtschaftskammer zeichnet die "Bäuerlichen Unternehmerinnen 2026" aus
Die ausgezeichneten Bäuerinnen stehen stellvertretend für eine neue Generation von Frauen, die Verantwortung übernehmen, neue Wege gehen und die Entwicklung ihrer Betriebe aktiv vorantreiben. „Die Hofheldinnen haben die Fähigkeit, sich auf Neues einzustellen, Chancen zu erkennen und Verantwortung für den Bauernhof, für die Dörfer und den ländlichen Raum zu übernehmen.“, gratuliert Maria Pein, Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Steiermark, den Siegerinnen und Nominierten. „Die Hofheldinnen sind Vorbilder für mehr als 30.000 steirische Bäuerinnen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und vielfältig die Rolle der Frauen auf den Höfen ist“, betont Landesbäuerin Ursula Reiter. Auch LK-Präsident Andreas Steinegger unterstreicht die große Verantwortung von Frauen in der heimischen Landwirtschaft: „Mit ihrem Engagement tragen sie wesentlich dazu bei, die Landwirtschaft weiterzuentwickeln und für kommende Generationen fit zu machen. Dass mittlerweile knapp 40 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in der Steiermark von Frauen geführt werden, unterstreicht ihre zentrale Rolle in der heimischen Landwirtschaft.“
Die Hofheldinnen 2026
Anfang Oktober zeichnete die Landwirtschaftskammer Steiermark wieder die "Hofheldinnen" des Jahres in den Kategorien Diversifizierung, Urproduktion und "Die Mutige" aus.
Siegerin in der Kategorie Diversifizierung wurde Andrea Posch aus Pischelsdorf (Weiz): Ihre Handschrift ist im "Wein gut zu lesen". Sie vereinbart Landwirtschaft, Weinbau und Selbstständigkeit, ihre Wein-Etiketten erzählen Geschichten und Lesungen im Weingarten locken Gäste an. Neben der klassischen Brettljause gibt es im Buschenschank vegane Spezialitäten zu alkoholfreien Traubensaft-Kreationen und Wermut. "Die Gewohnheiten der Menschen ändern sich – und wir uns mit ihnen", so Andrea Posch.

Platz 1 in der Kategorie Urproduktion holte sich Barbara Maierhofer aus Teufenbach-Katsch (Murau): Bäuerin sein ist für sie das pure Glück. Egal, ob sie am Traktor sitzt oder am Heukran, die 40-Jährige spricht vom Glück, den Hof ihrer Eltern weiterführen zu dürfen. Gesunde Tiere und eine Landwirtschaft, die Zeit für das einzelne Tier und die Mitmenschen lässt, stehen für sie im Vordergrund. Seit rund 20 Jahren produziert der Betrieb Bio-Heumilch, Frau Maierhofer ist als einzige Frau im Vorstand der Obersteirischen Molkerei und sie wirkt in der RWA und in der Viehzuchtgenossenschaft mit. Warum so wenige Frauen in bäuerlichen Interessensvertretungen sichtbar sind, hat für sie einen Grund: „Weil Frauen so ein hohes Pflichtbewusstsein haben, dass sie Haus und Hof nicht gern allein lassen.“

Mit dem Ehrenpreis "Die Mutige" wurde Anne Hütter-Grießbacher aus St. Anna am Aigen (Südoststeiermark) ausgezeichnet. Die 35-jährige Winzerin beeindruckte die Hofheldinnen-Jury mit ihrem Fachwissen und ihrem Mut, nach schweren Prüfungen des Lebens nach vorne zu schauen – mit vielen Ideen und ungebrochenem Unternehmerinnengeist. Gemeinsam mit ihrem Mann entwickelte sie den gemischten Nebenerwerbsbetrieb ihrer Eltern in St. Anna am Aigen Schritt für Schritt zu einem erfolgreichen Weingut weiter. Aus einem Hektar Rebfläche wurden drei, neue Maschinen kamen dazu, der Kundenstock wuchs und der Wein wurde zum gemeinsamen Lebensprojekt. Ein Projekt, das die junge Mutter eines Sohnes seit diesem Frühjahr allein weiterführen muss. Nach dem viel zu frühen Tod ihres Mannes stand Anne Hütter-Grießbacher vor einer richtungsweisenden Entscheidung: den sicheren Beruf als Weinbauberaterin behalten oder ganz auf den eigenen Betrieb setzen? „Mein Herz hat ganz klar für den Betrieb geschlagen.“ Seit Juli widmet sie sich ihrem Weingut in Vollzeit.

Finalistinnen Kategorie Diviersifizierung:
Elisabeth Kohl aus Großwilfersdof (Hartberg-Fürstenfeld)
Julia Kuchlbauer aus Vorau (Hartberg-Fürstenfeld)
Finalistinnen Kategorie Uproduktion:
Antonia Krenn aus Weißkirchen (Murtal)
Theresia Wild aus Passail (Weiz)