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Ostergebildbrote
Der kecke Osterhase, das süße Lämmchen und auch die Klassiker Osterstriezel in Kranzform und Reindling werden nicht nur bei Kindern gut ankommen! Brote mit verschiedenen Formen sind seit ewigen Zeiten wichtiger Bestandteil unserer Speisepläne und auch Teil des traditionellen Brauchtums.
Im alten, ländlichen Brauchtum hatten Speisen, darunter vor allem das Brot, einen hohen Stellenwert. Ein Brot mit besonderer Symbolik war das „Gebildbrot“. Beim Backen von Gebildbroten hat man symbolisch und gedanklich ins Brot eine Information mit eingebacken. Die Vorstellung war, dass diese eingebackene Information durch den Verzehr aufgenommen werden kann. Zu allen möglichen Anlässen gab es daher eigene Brotformen:
- Zopf oder Striezel: Geflochtene Stränge stehen für Vervielfachung und für Fülle. Solche Gebäcke wurden gebacken, wenn man Fruchtbarkeit wünschte, etwa zu Hochzeiten, aber auch zum Jahresbeginn (daher rührt unter anderem der Allerheiligenstriezel; nach einer alten bäuerlichen Jahresgliederung begann nämlich Anfang November das "Einwärts", also die ruhige Zeit mit den Arbeiten in Haus und Stall)
- Brezel: Die Brezel stand für Verbindung – häufig schenkten Mädchen den Buben eine Liebesbrezel, es gab aber auch die Patenbrezel, die Patentanten oder Patenonkel an ihre Patenkinder verschenkten.
- Feingebäck wie Lebkuchen
- Schmalzgebäck: Dort, wo es Herde mit offener Glut gab, ist Schmalzgebäck verbreitet (Schmalz meinte früher Butterschmalz); wo man geschlossenen Ofen hatte, haben sich eher Strudel herausgebildet.
- Gebäck mit figürlichen Darstellungen: Auch Darstellungen von Menschen oder verschiedenen Tieren sind bekannt.
Rezepte für Gebildbrote


