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hier bestellen!Weingut Frühwirth
Weingenuss mit Weitblick
Klöch und der Weinbau, das ist ein untrennbares Paar. Die kleine Gemeinde im äußersten Südosten der Steiermark ist seit Jahrhunderten eine Weinbaugegend, besonders der Traminer gilt als Aushängeschild der Region.
Er scheint die vulkanischen Böden zu lieben, erzählt Fritz Frühwirth. Bei ihm und seiner Familie sind wir diesmal zu Gast und wollen über Wein sprechen. Wobei: Das viele Philosophieren über den Wein ist gar nicht der Zugang der Frühwirths. Viel lieber lassen sie ihre Weine sprechen. Etwa den fruchtig-würzigen Sauvignon oder den Weißburgunder, der sich im Vulkanland ebenfalls wohlfühlt. Der Sparkling Rosé weckt schon die Vorfreude auf den Sommer und der rote Koasasteffl, eine Cuvée, die rund zwei Jahre lang im unterirdischen Sandsteinkeller reifen darf, erzählt von authentischem Genuss, von Herkunft (der Name Koasasteffl kommt vom Vulgonamen des Weinguts) und vom einmaligen Terroir des südoststeirischen Vulkanlandes.

Weinbau in Harmonie mit der Natur
Rund 15 Hektar bewirtschaftet die Familie Frühwirth, dabei arbeiten die Frühwirths mit der Natur und nicht gegen sie. Seit 25 Jahren sind sie für ihr Engagement vom Weinbauverband mit dem Gütesiegel „Nachhaltig Austria“ zertifiziert. Was das konkret heißt? Auf Herbizide im Weingarten wird verzichtet, die Weinproduktion erfolgt so ressourcenschonend wie möglich und eine Photovoltaikanlage sorgt für den Strom. Auch beim Vinifizieren wird auf die Natur vertraut. Die Spontangärung bringt den vollen Klöcher Geschmack in den Wein. Das Ergebnis? Authentische Weine mit pannonisch-mediterraner Note, die Lust auf mehr machen und angenehm zu trinken sind.
Vom Buschenschank in den Weinkeller
Die Weine von Fritz Frühwirth kriegt man zwar auch im Handel, doch wer Zeit und Muße hat, trinkt sie am besten vor Ort. Zum Beispiel im angeschlossenen Buschenschank. Hier kredenzt Lisa Frühwirth Räucherforelle, Rohschinken oder verschiedene Käsesorten wie Rohmilchkäse, je nach Wetter in der Stub’n bei wohliger Kachelofenwärme oder auf der großzügigen Terrasse. Auch im anschließenden Degustationsraum lassen sich die Weine wunderbar genießen. Ganz selbstverständlich wird jeder der Qualitätsweine auch glasweise ausgeschenkt.
Wenn es mal keine Jause sein muss, erhalten die Weine im Weintheater die passende Bühne. Oder man schaut sich die historische Baumpresse von 1902 an. So manch besondere Rarität findet ihren Platz im historischen Gewölbekeller.

Von überlieferter Tradition zu neuen Ideen
Bereits Fritz’ Vater hat Weinbau betrieben, Fritz Frühwirth selbst hat sich vor rund 30 Jahren schließlich ganz auf den Wein spezialisiert. Seither haben viele Auszeichnungen belegt, dass die Frühwirths auf dem richtigen Weg sind.
Und auch die nächste Generation wartet schon in den Startlöchern. Während der jüngere Sohn gerade seine Matura in der Wein- und Obstbauschule Klosterneuburg absolviert, ist der ältere Sohn schon im Betrieb integriert. An Neugierde und Lernbereitschaft mangelt es nicht, wie Praktika im Ausland zeigen. Und auch neue Wege scheuen die Jungen nicht, so ist etwa ein neuer Wein in Arbeit: leichter, frischer, jünger.
Der Austausch und die Zusammenarbeit mit Kollegen sind hier selbstverständlich. Seit Jahren ist das Weingut Frühwirth bei den Eruptionswinzern engagiert. Ein Leitprodukt dieser Gemeinschaft ist der Winzersekt Eruption Brut.
Auch der Traminer kommt wieder ins Spiel, sind die Frühwirths doch Teil der Traminerwinzer. Gemeinsam hat man sich das Ziel gesetzt, diesen Leitwein der Region auch als Speisenbegleiter in Szene zu setzen. Ein Kochbuch, dass die Traminerwinzer mit Haubenköchen aus der Region entwickelt haben, zeigt, dass diese alte Rebsorte zu asiatischen Gerichten, Käseplatten oder Backhendl, zu Seesaibling oder Steirer-Cordon-bleu schmeckt.

Nähere Informationen zum Weingut Frühwirth und zum Buschenschank bzw. zum Weinshop finden Sie auf der Website des Weinguts Frühwirth.