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hier bestellen!Schloss Seggau
Südsteirischer Kraftort
Die Steiermark ist reich an Schlössern und Burgen, nicht umsonst führt die Schlösserstraße durch den Südosten des Landes, durchs benachbarte Burgenland und bis nach Slowenien. Jedes Bauwerk hat seine Eigenheiten und Vorzüge. Schloss Seggau kann unter allen wohl als ganz besonderer Kraftort gelten. In seiner fast 1.000-jährigen, kirchlich geprägten Geschichte war es stets ein Ort der Begegnung, der Wissensvermittlung, der Gastfreundschaft und des Wandels. Wer heute hierherkommt – für ein Seminar, zu einer Hochzeit oder als touristischer Gast –, inhaliert zwischen den alten Gemäuern einen Hauch des historischen Erbes.
Das uralte Erbe von Schloss Seggau
Bereits in vorchristlicher Zeit war der Hügel besiedelt, auch die Römer residierten hier und betrieben Weinbau. Eine Wand mit Römersteinen zeugt heute noch von ihrem Wirken. Im 9. Jahrhundert ging das Schloss als Schenkung an die Salzburger Erzbischöfe, seit damals ist es in kirchlichem Besitz: zunächst als Verwaltungsbastion, bis ins 18. Jahrhundert auch als Bischofssitz, später als Sommerresidenz der steirischen Bischöfe. Dank der eigenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen wirtschaftete das Schloss lange Zeit autark. Man verstand es zudem stets, sich den Anforderungen der Zeit anzupassen. Nach der Zäsur durch den Zweiten Weltkrieg schlug man ein neues Kapitel auf und verschrieb sich der Bildung.

Ein Ort mit Zukunft
Wer Schloss Seggau heute besucht, erlebt einen Ort, der auf besondere Weise historisches Erbe und zeitgemäßen Luxus verknüpft. Die Rasenflächen sind tiptop in Schuss gehalten, die Fassaden strahlen in hellen Beigetönen, das gesamte Areal wirkt einladend und sauber.
In der früheren Burg Leibnitz – im Mittelalter hatten sich nämlich drei unabhängige Burgen bzw. Schlösser auf dem Hügel herausgebildet, erst seit dem 17. Jahrhundert hat das Schloss Seggau sein heutiges Aussehen – sind heute das 4-Sterne-Hotel, die Seminarräumlichkeiten sowie die Schlosstaverne untergebracht. Im historischen Oberschloss, wo heute noch drei Ordensfrauen der Franziskanerinnen wohnen und auch der Bischof von Zeit zu Zeit urlaubt, verströmen die alten Mauern eine erhebende Stimmung.

Jeden Sonntag ertönt ein besonderer Klang, wenn die Seggauer Liesl von Hand geläutet wird. Sie ist die größte historische Glocke der Steiermark. Auch der Bischöfliche Weinkeller ist einen Besuch wert. Er zählt zu den größten seiner Art und beherbergt wahre Schätze der südsteirischen Weinkultur. Auch so mancher Wein von den schlosseigenen, acht Hektar umfassenden Weinflächen, die die Fachschule Silberberg bewirtschaftet, reift hier heran.
Seit Jahrhunderten kommen Menschen hierher, um zu lernen, zu arbeiten oder einfach zur Ruhe zu kommen – unabhängig von Herkunft oder Taufschein. Wer Schloss Seggau wieder verlässt, tut es mit dem Gefühl, als Mensch gesehen worden zu sein und etwas mitgenommen zu haben – Ruhe und Erholung, Begegnungen und Wissen oder einen Moment der Einkehr.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website von Schloss Seggau.