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hier bestellen!Schoko von Zotter
Bio, fair und handgeschöpft
In Bergl, unweit vom südoststeirischen Riegersburg, hat sich in den letzten knapp 30 Jahren eine der ersten Genussadressen des Landes etabliert. Nicht nur Naschkatzen kennen und lieben die geschmackvollen und kreativen Zotter-Schokoladen. Das Unternehmen hat sich zur Zotter-Erlebniswelt, die rund 230 Mitarbeitende beschäftigt, entwickelt und zählt mit Recht zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Steiermark.
Schokointeressierte erfahren hier im Schokoladen-Theater alles über Schokolade, biologischen Anbau, faire Produktion sowie die Bean-to-Bar-Herstellung und können nach Lust und Laune mehr als 300 Sorten verkosten. Nach der Schlemmerei lädt der Essbare Tiergarten ein, den Tag in der Natur ausklingen zu lassen.
Zotter Schokolade: Wo Kreativität und Innovation zuhause sind
Wie alles kam, ist wohl allseits bekannt: 1999 begannen Josef und Ulrike Zotter Schokolade herzustellen, wurden 2004 Partner von Fairtrade und stellten 2007 das Sortiment gänzlich auf Bio um. Durch die Errichtung des Bean-to-Bar-Werks konnten alle Produktionsschritte selbst durchgeführt werden: Von der Röstung der Kakaobohnen über das Walzen bis hin zum edlen Schliff in der Conchieranlage wird alles selbst gemacht – in reiner Bioqualität.
Diesen ganzheitlichen Gedanken hat Tochter Julia Zotter, die im März 2026 die Geschäftsführung übernahm, seit Kindheitstagen inhaliert. Den innovativen Weg des Unternehmens will sie konsequent weiterführen.

Neues aus dem Schokowerk
Auch heuer im Herbst gibt es einige Schokoneuheiten von Zotter. Julia Zotter erzählt vorab, welche Highlights die kommende Schokosaison versüßen.
Alles Karamell
Hat die Chefin einer Schokofabrik eigentlich Lieblingssorten? Bei derzeit mehr als 500 verschiedenen Produkten keine leichte Wahl. Doch wenn es nach Julia Zotter geht, könne es gar nicht genug Karamell geben – zwei neue Kreationen kommen daher ins Sortiment:
- „Orangenkaramell mit Kokos“
- „Himbeerkaramell mit Fruchtnougat“
„Diese Kombination ist natürlich nicht schwer zu verstehen und wir fragen uns, warum wir nicht schon früher auf diese Idee gekommen sind“, erzählt die Chocolatière. Man habe ein wenig tüfteln müssen, um das heiße Karamell mit der empfindlichen Himbeere zu verbinden, aber es ist gelungen.

Bewusster Umgang mit Alkohol
Julia Zotter erklärt, dass der Trend zu weniger Alkohol auch im Schokogeschäft spürbar ist. Gerade in Bioschokolade dient Alkohol dazu, die Haltbarkeit zu verbessern, da keine Emulgatoren oder künstlichen Stabilisatoren und Konservierungsmittel verwendet werden. Doch auch hier wurde experimentiert und so wurden etliche neue Sorten, darunter die „Marille Vanille“, alkoholfrei entwickelt. „Die neue ‚Marille Vanille‘ mit intensivem Marillenmus und knusprigen Stücken erinnert an einen Marillenknödel. Die Mustertafeln wurden schnell weggenascht, ich denke, sie hat echt Suchtpotenzial“, ist Julia Zotter überzeugt, dass die neue Marillenschoko einschlagen wird.

Bewusster Umgang mit Zucker
Noch ein Trend macht vor der Schokolade nicht Halt: weniger Zucker und andere Süßungsmittel. „In der Serie ‚Quadratur des Kreises‘ arbeiten wir mit alternativen Zuckervarianten wie Dattelzucker, Kokosblütenzucker oder Ahornzucker“, erzählt Julia Zotter. Die neue dunkle Schokolade mit dem schönen Namen „Alles Kakao“ kommt sogar gänzlich mit der Süße der Kakaofrucht aus – edler Schokogenuss mit 100 % Kakaoanteil.
QDK – 75 % Kakao, die „Quadratur des Kreises“ gesüßt mit Kakaofrucht
Eine Schokolade – alles Kakao! Pur, fruchtig & süß mit 75 % Kakaoanteil und 25 % getrockneter süßer Kakaopulpe, dem Kakaofruchtfleisch. Diese fantastische Schokolade überzeugt mit einem sagenhaft guten Geschmack, feinen Schokoaromen, langanhaltendem Schmelz und einer fast apfelartigen Fruchtsäure. Die Schokolade kommt ganz ohne klassischen Zucker aus und ist völlig vegan.
Überraschende Schokoladenvielfalt bei Zotter
Apropos Kakao: Momentan verarbeitet Zotter Kakaobohnen aus 14 verschiedenen Ländern – die Kakaobohnen, aber auch Kakaobutter, Rohrohrzucker und Kaffee stammen aus fairem Handel. Die Sorgfalt in der Produktwahl schmeckt man: Viele Schokoladenkreationen haben sogar internationale Preise abgeräumt!
Wer Zotter kennt, weiß, dass man hier auch ungewöhnliche Zutaten verwendet. Julia Zotter verrät, das auch heuer wieder eine sehr spezielle handgeschöpfte Schokolade auf den Markt kommt: „Karpfenkaviar mit Gummibeeeren“: „Karpfenkaviar ist eigentlich ein Abfallprodukt, die Eier sind sehr klein und eher weich. Man kann sie aber sehr gut räuchern, trocknen und als Pulver zum Würzen verwenden. Das rauchige, umamilastige Aroma ist in der Schokolade gut erkennbar. Wir haben die Rezeptur noch mit geriebenem Mohn ergänzt, da der Karpfen aus dem Waldviertel stammt und die Gummibeeren sind ein Waldbeerengelee. Schmeckt super und sieht toll aus.“
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Zotter Schokolade.