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a.sitzwohl / 08.01.2026

Innviertler Biermärz 2026

Überschäumendes Vergnügen

Die Brauer des Innviertels machen seit vielen Jahren gemeinsame Sache. Eines der Aushängeschilder dieser Zusammenarbeit ist der „Innviertler Biermärz“ – ein überschäumendes Vergnügen im sonst oft recht mauen Monat März. Auch heuer haben die Veranstalter wieder viel Kostens- und Erlebenswertes zusammengetragen.

Bereits zum 14. Mal trägt der März im Innviertel ein „Bier“ vor sich her. Im Gepäck hat er die bewährte Mischung aus Kunst, Kultur und Kulinarik, angerichtet auf dem gemeinsamen Fundament des Bieres, das hier in großer Vielfalt gebraut wird. 31 Tage, die mit ihrer Leichtigkeit und Unbeschwertheit einen Vorgeschmack auf den Frühling geben.

Zwischen 1. und 31. März hat man die Qual der Wahl zwischen zahlreichen Veranstaltungen – sofern man nicht ohnehin Lust hat, sie alle zu besuchen. Wer das Innviertel nicht kennt, kann das Hüpfen von Ort zu Ort gleich mit einem Kennenlernen dieses leutseligen Landstrichs verbinden.

 

Auf zum Innviertler Biermärz
Der Innviertler Biermärz wartet mit zahlreichen Veranstaltungen auf seine Gäste! (Foto: Klugsberger)

Im Wirtshaus z'haus

Was steht im Biermärz auf dem Programm? Zum Beispiel eine Ausstellung mit dem vielsagenden Titel „Im Wirtshaus bin i wia z’Haus“ im Museum Innviertler Volkskundehaus in Ried im Innkreis. Fotografin Karo Pernegger setzt dort mit ihren Bildern alten bzw. verlassenen Wirtshäusern ein Denkmal. Parallel dazu erzählen historische Ansichten und Objekte aus dem Museumsfundus von der Wirtshausgeschichte der Stadt: 1913 gab es in Ried 45 Gast-, Wein- und Kaffeehäuser – und das alles bei damals nur etwas mehr als 6.000 Einwohner:­ innen. 

Heute sind die regionalen Gasthäuser wichtige „Biermärz-Partner“ in Sachen Kulinarik und Kultur. Eröffnet wird der bunte Reigen mit einem Frühschoppen im Braugasthof Wurmhöringer in Altheim am Sonntag, dem 1. März. Diplom-Biersommelier Karl Zuser jun. lädt am Freitag, dem 13. März, zur „1. Innviertler Knödelkost“ mit kommentierter Bierbegleitung in seinen Biergasthof in Ried im Innkreis. Am Ende bestimmt das Publikum einen „Knödelkönig“.

Innviertler Bier
Früher war das Brauen in den warmen Monaten schwierig, die Kühlmöglichkeiten fehlten. Daher hat man bereits im März Bier auf Eis gelegt. Das historische Märzenbier hat mit dem modernen Märzen wenig gemeinsam, es erinnerte vielmehr ans starke Bockbier. Der letzte kräftige Sud wurde ausgiebig gefeiert: Der Biermärz war geboren! Heutzutage sind Kühlmöglichkeiten längst keine große Sache mehr, das Feiern jedoch ist im März geblieben. Brauer, Wirte und Partner der Bierregion Innviertel zelebrieren den Innviertler Biermärz gemeinsam in der gesamten Region mit vielen Veranstaltungen ganz im Zeichen von „Bier, Kulinarik, Kunst und Kultur“. (Foto: Klugsberger)

Es braut sich was zusammen

Am Donnerstag, dem 19. März, gibt es im „Weberbräu“ in Ried im Innkreis eine launige „Biermärz-Quiz-Partie“ mit DJ-Musik. Tags darauf serviert das Team des Gasthofes Gramiller in Höhnhart „Bier, Essen und irische Musik“ – eine originelle Kombination, die gut ins feierfreudige Innviertel passt. Am Freitag, dem 27. März, findet die altbewährte Biergala, bei der vier Gänge mit passender Bierbegleitung serviert werden, am Loryhof in Wippenham statt.

Und schließlich führen viele Wege ins Zentrum der Bierwerdung: Bei teils kostenlosen Brauereiführungen kann man einen Blick hinter die Kulissen und in die Sudkessel werfen. 

 

Informationen zum gesamten Biermärz-Programm finden Sie unter: www.biermaerz.at

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