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Bärlauch Rezepte

Die besten Bärlauch Rezepte

Kaum sprießen die grünen Spitzen aus der Erde, wissen wir – der Frühling ist da! Somit ist der Bärlauch der Frühlingsbote schlechthin und sorgt für kulinarische Genüsse in der Küche. Wir haben die besten Bärlauch-Rezepte hier für Sie zusammengestellt.

 

Bärlauchknödel - eines der besten Bärlauch-Rezepte
Foto: Mona Lorenz

Bärlauch richtig erkennen und sammeln

Der Bärlauch (Allium ursinum) zählt zu den Lauchgewächsen. Er liebt schattige, feuchte und humusreiche Waldböden und ist einer der ersten Frühlingsboten. Bärlauch ist beliebt aufgrund seines intensiven Knoblauchgeruchs und die wunderschönen sternförmig-weißen Blüten machen so manches Gericht zu einer Augenweide. Die Wildpflanze kann aber auch sehr gut im eigenen Garten kultiviert werden, sofern man einen feuchten, schattigen Platz für ihn hat.

Merkmale

Bärlauch wächst vorwiegend auf schattigen, feuchten und humusreichen Laubwaldböden und in Auenwäldern. Die lanzettartigen, grundständigen Blätter treten meist in Kolonien auf und verströmen einen intensiven Knoblauchduft. Bärlauch wächst als Einzelblatt auf einem Stiel, die Unterseite der Blätter ist matt, die Oberseite leicht glänzend. Die weißen, sternförmigen Blüten sitzen auf dem aufrechten Stiel, der den Blättern entspringt.

Gefährliche „Doppelgänger“

Bärlauch hat Ähnlichkeit mit den Blättern von Maiglöckchen, Herbstzeitlosen und Aronstab. Bei genauem Hinsehen sind die Unterschiede jedoch gut sichtbar: Maiglöckchenblätter sitzen zu zweit auf einem Stiel, haben ein dunkles Grün und sind geruchlos. Die Blätter des Aronstabes sind am Stielansatz eingekerbt und riechen scharf, wenn man sie zerdrückt. Die Blätter der Herbstzeitlose kommen als dichte Büschel aus der Erde und haben abgerundete Blattspitzen.

Bärlauch sammeln

Je nach Witterung wird Bärlauch von ca. Mitte März bis Ende Mai geerntet. Beim Sammeln immer am Bärlauch riechen oder ein Blatt zwischen den Fingern zerreiben. Nur wenn man den charakteristischen knoblauchartigen Geruch wahrnehmen kann, ist es Bärlauch. Dennoch sollten selbst geübte Sammler Bärlauch Blatt für Blatt ernten, um Verwechslungen auszuschließen. 

Bärlauch kann auch im eigenen Garten kultiviert werden, sein Aroma ist dann aber weniger intensiv. Die beste Erntezeit ist, je nach Wetter, von Mitte März bis Mitte Mai. Die einzelnen Blätter mit einer Schere oder einem Messer abschneiden, nicht ausreißen oder auszupfen.

 

Frisch geerntet schmeckt Bärlauch am besten. In der Küche finden hauptsächlich die Blätter Verwendung (roh oder gegart), aber auch Blüten und Zwiebeln können verwertet werden. Gehackte und eingefrorene oder getrocknete Bärlauchblätter verleihen vielen Speisen das ganze Jahr über ein würziges Aroma. Mit einem Bärlauchsalz oder einer Bärlauchbutter, kleinportioniert eingefroren, kann man das Bärlaucharoma für die Zeit nach der Bärlauchernte konservieren. Die Knospen und Samen können wie Kapern eingelegt werden. 

 

Schmökern Sie in unseren Bärlauch-Rezepten und finden Sie Ihr neues Lieblingsrezept rund um das gesunde Wildkraut: 

Bärlauch-PestoBärlauchlasagne oder auch Bärlauch-Brioche mit Dip

Rezepte