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Kategorie(n): / #Rezept-Nr.: 11454
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Osterpinze

Flaumiges Gebäck für Ostern

Die Osterpinze ist ein traditionelles Osterrezept. In diesem Rezept erhält der Germteig durch einen Weinsud mit Anis seinen charakteristischen, leicht würzigen Geschmack.

Osterpinze
Osterpinze | Foto: W. Hufnagl

Beschreibung der Zubereitung

  1. Für die Osterpinze zunächst den Sud vorbereiten. Dazu den Wein mit Anis ca. 3 Stunden ansetzen oder leicht erwärmen und auskühlen lassen, dann abseihen.
  2. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Grube machen, die Germ hineinbröseln, den Zucker darüberstreuen und einen Schuss lauwarme Milch daraufgießen. Dieses Dampfl (den Vorteig) ein wenig stehen lassen. 
  3. In der restlichen warmen Milch die Butter zergehen lassen. 
  4. Nun die Dotter zum Dampfl geben, das Salz am Rand entlang zum Mehl geben, das Malz, den Vanillezucker und die Zitronenschale sowie einen Großteil des aromatisierten Weins und das Milch-Butter-Gemisch zugeben und zu einem glatten Teig verkneten (per Hand oder in der Küchenmaschine). Bei Bedarf den restlichen Wein zugeben. 
  5. Den Germteig nun zudecken und ca. 20 Minuten rasten lassen, dann zusammenschlagen und nochmals etwa 20 Minuten gehen lassen. 
  6. Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig in 3 gleich große Stücke (ca. 600 g) aufteilen, zu glatten, runden Kugeln formen und auf Backbleche setzen. Mit verquirltem Ei, dem eine Prise Zucker zugesetzt wird, bestreichen und 10 Minuten gehen lassen. 
  7. Ist die Oberfläche trocken, mit einer in Wasser getauchten, langen Schere jede Pinze drei Mal tief einschneiden.
  8. Die Pinzen bei 190 °C Anfangstemperatur in das Backrohr geben, nach ca. 10 Minuten die Temperatur auf 160 °C reduzieren und ca. 30 Minuten die Osterpinzen fertig backen. Bitte öfters kontrollieren! Die Kerntemperatur soll mindestens 95 °C betragen.

 

Rezept: Landwirtschaftskammer Niederösterreich

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