Die besten Rezepte für den Fasching
Fasching und Faschingsparty Rezepte
Die besten Faschingsparty und Fasching Rezepte möchten wir Ihnen hier präsentieren. Neben dem Klassiker Faschingskrapfen sind es Rezepte vom kunterbunten Rainbow Cake bis zur Konfettitorte.
Was hat der Krapfen mit dem Fasching zu tun?
Die Chefredakteurin hat in Bezug auf diese Frage tief in der Bibliothek gestöbert und herausgefunden, dass man schon im 2. Jahrhundert v. Chr. sogenannte „Globuli“ kannte – kleine Kügelchen, die mit Honig bestrichen gegessen wurden. Viel später, um 1200, standen in Klöstern Gebäcke mit dem Namen „Craphun“ als Festtagsspeise vor der Fastenzeit auf dem Speiseplan. Auch die gedankliche Verknüpfung von Krapfen und Fasching scheint aus der Zeit zu kommen. Im 11. Jahrhundert wurde nämlich das verpflichtende vorösterliche Fasten für die Bevölkerung eingeführt (davor galt es nur für Klostergemeinschaften). Die Gründe waren wohl nicht (nur) religiösen Ursprungs, vielmehr sorgte die Fastenzeit dafür, dass die schon knapp werdenden Vorräte im ausgehenden Winter länger reichten.
Vom Fasching in die Fastenzeit
Vor dem strengen Fasten wurde ausgiebig gefeiert: Fleisch, Eier und Schmalz konnten noch aufgebraucht werden, wovon auch das Wort „Karneval“ zeugt (carne levare = Fleischwegnahme). Auch im Fasching steckt das Feiern mit drin (vastganc = schwärmerisches Treiben bzw. vastschanc = „Ausschank des Fastentrunks“). Wichtiges Kennzeichen des närrischen Treibens vor der Fastenzeit war, dass Standesunterschiede aufgehoben waren – durch Masken geschützt konnte Kritik an der Obrigkeit geübt werden, ohne dafür Strafen fürchten zu müssen.
Manchmal beginnen die Vorbereitungen für die Fastnacht (oder verkürzt Fasnacht) bereits am Dreikönigstag, dem 6. Jänner (der 7. Jänner ist historisch gesehen der Beginn der Faschingszeit). Das Telfer Schleicherlaufen etwa, das alle fünf Jahre stattfindet, beginnt mit dem Nazausgraben am 6. Jänner und dauert bis zum Eingraben desselbigen am Faschingdienstag. Generell haben sich Fastnachtsbräuche besonders in den Alpenregionen gehalten. Vielen gemeinsam ist, dass man damit auch den Frühling erwecken und die Dunkelheit und Kälte besiegen wollte. Das Faschingsrennen in Murau etwa dient dem lautstarken Vertreiben des Winters.
Bekanntheit genießen auch die Bräuche rund um den Funkensonntag, etwa das Scheibenschlagen oder das bekanntere Abbrennen der Funkentanne (früher häufig auch der Funkenhexe) in Vorarlberg. Im Zuge dieses Brauchs, der vermutlich auf einen heidnischen Frühjahrskult zurückgeht, wird ein riesiger aufgeschichteter Turm mit einer Hexenfigur obendrauf oder auch ein alter Christbaum verbrannt. Zu essen gibt es die „Funkaküchle“, ein traditionelles Schmalzgebäck, bevor dann mit der beginnenden Fastenzeit die Fastenspeisen unseren Speiseplan dominieren.