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Kategorie(n): / #Rezept-Nr.: 19745
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Uhudlersuppe

im Brottopf

Ein Suppenklassiker aus dem Südburgenland!

Uhudlersuppe im Brottopf
Uhudlersuppe im Brottopf | Foto: Lexpix

Beschreibung der Zubereitung

• Zunächst den Brottopf zubereiten: Für den Brotteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und daraus einen mittelfesten Teig kneten. Diesen zugedeckt ca. 30 Minuten aufgehen lassen.

 

• Danach in 4 gleich große Teile teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu gleichmäßigen Kugeln formen. Mit dem Schluss nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Zudecken und nochmals 20 Minuten aufgehen lassen.

 

• Vor dem Einschießen mit Wasser besprühen und wenn gewünscht an der Oberfläche etwas einschneiden.

 

• Im auf 250 °C vorgeheizten Backrohr ca. 10 Minuten mit Schwaden anbacken. Wenn die Brote eine schöne Brotfarbe haben, auf 180 °C reduzieren und noch 20 Minuten fertig backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

 

• Inzwischen die Uhudlersuppe zubereiten: Die geschälten und feingeschnittenen Schalotten in etwas Butter kurz anbraten. Dann mit Uhudler aufgießen und bis zur Hälfte einkochen lassen. Die Reduktion mit Bouillon auffüllen und ca. 10 Minuten kochen lassen.

 

• Dann die Maisstärke mit etwas kalter Bouillon anrühren und die Suppe damit binden. Die Zimtrinde hinzufügen und die Suppe mit der Zimtrinde 10 Minuten ziehen lassen. Zuletzt mit Obers verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

• Bei den Broten an der Oberseite flach einen Deckel abschneiden. Das Innere des Brottopfes sorgsam herausnehmen und am besten für Brotbrösel trocknen.

 

• Die Uhudlersuppe einfüllen, mit Petersilie bestreuen, eine gefrorene Obersrosette darauf setzen und mit dem angelehnten Deckel als Gebäck servieren.

 

Info: Der Uhudler erfreut sich weit über die Grenzen des Südburgenlandes hinaus großer Beliebtheit. Er stammt von sogenannten Direktträger-Rebstöcken, die schon seit über 100 Jahren dort beheimatet sind. Direktträger-Rebstöcke sind auch in burgenländischen Haus- und Bauerngärten als Pergola- oder Heckenbepflanzung beliebt, da sie aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit kaum gegen bestimmte Schaderreger geschützt werden müssen. Den Namen erhielt der Uhudler von den Frauen der Weinbauern, weil ihrer Meinung nach der
Blick nach übermäßigem Konsum einem „Uhu“ glich.

 

Rezept von Matthias Mirth, Gasthof Kirchenwirt in Eltendorf, www.uhudlerei-mirth.at

 

Enthalten in Ausgabe 3 / 2021

Inhaltsstoffe

BezeichnungMenge
Kalorien
124
Kohlenhydrat-Gehalt
18,4
g
Cholesterin-Gehalt
62
mg
Fett-Gehalt
3,2
g
Ballaststoff-Gehalt
0,7
g
Protein-Gehalt
3
g
Gesättiger Fett-Gehalt g
Portionsgröße
100 g
Natrium-Gehalt mg
Zucker-Gehalt g
Transfett-Gehalt g
Ungesättigter Fett-Gehalt g
Broteinheiten
1,5

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