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Kategorie(n): / #Rezept-Nr.: 20751
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Kleine Fische in Saor

Eingelegte Fische

Kleine Fische in Weißwein-Essig-Marinade – eine Speise, die vom venezianischen Gericht Sarde in Saor inspiriert wird. 

Kleine Fische in Saor
Kleine Fische in Saor | Foto: Pilot Production

Beschreibung der Zubereitung

  1. Die Pinienkerne trocken in einer Pfanne rösten.
  2. Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden, in einer Pfanne in Olivenöl goldbraun braten, Rosinen und Pinienkerne dazugeben, mit Essig und Wein ablöschen und einmal kräftig aufkochen. Den Sud anschließend zur Seite geben.
  3. Die Fische gut zuputzen und abtropfen, salzen, mit Mehl stäuben und in heißem Öl goldbraun frittieren.
  4. Nun die Fische herausnehmen, kurz abtropfen lassen und mit dem noch warmen Sud übergießen. Vorsichtig durchmischen.

 

Tipp: 

Verwenden Sie Fische wie Ährenfische, kleine Lauben, Rotaugen (geschuppt) oder Rotfedern (geschuppt). 

 

INFO: Saor

Saor bezieht sich auf ein altes venezianisches Gericht namens Sarde in Saor, also marinierte Sardinen. Unter Saor (das venezianische Dialektwort ist mit dem italienischen sapore für Geschmack verwandt) versteht man eine säuerliche Marinade auf der Basis von Weißwein und Essig, die zum sauren Einlegen des Fisches genutzt wurde. Traditionellerweise gibt man auch Pinienkerne dazu. Man sagt, dass die venezianischen Seefahrer nicht an Skorbut litten, da sie stets diesen haltbargemachten Fisch auf ihren Seereisen bei sich hatten.

 

Rezept: Georg Staber-Gossi

Enthalten in Ausgabe 1 / 2025

Inhaltsstoffe

Bezeichnung Menge
Kalorien
332
Kohlenhydrat-Gehalt
9,7
g
Cholesterin-Gehalt
18
mg
Fett-Gehalt
28,5
g
Ballaststoff-Gehalt
1
g
Protein-Gehalt
8
g
Gesättiger Fett-Gehalt g
Portionsgröße
je 100 g (gesamt ca. 700 g)
Natrium-Gehalt mg
Zucker-Gehalt g
Transfett-Gehalt g
Ungesättigter Fett-Gehalt g
Broteinheiten
0,8

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