Bärlauch Rezepte
Die besten Bärlauch Rezepte
Unsere besten Bärlauch-Rezepte
- Wer unverfälschen Bärlauchgeschmack wünscht, ist mit Rezepten wie einem Bärlauch-Pesto gut beraten. Auch mit klassischer Bärlauchcremesuppe oder saftiger Bärlauch-Brioche mit Dip kosten Sie den knoblauchartigen Geschmack voll aus. Besonders raffiniert ist unser Rezept für Bärlauchlasagne mit Schinken und Ricotta.
- Das würzige Grün verfeinert auch Spätzle, Nudelteig oder Gnocchi – kosten Sie die fantastischen Bärlauch-Brennnessel-Schupfnudeln. Im Risotto brilliert das Wildkraut ebenfalls: Wir legen Ihnen das Bärlauch-Spinat-Risotto mit leichtem Forellenfilet ans Herz.
- Bärlauch harmoniert auch mit Fleischgerichten, etwa als knusprige Haube wie beim Schweinefilet mit Bärlauchkruste oder in Form von Bärlauch-Polenta-Schnitten zu Wiener Vanillerostbraten.
- Ein allseits beliebter Rezepte-Klassiker, die Quiche, schmeckt ebenso mit Bärlauch. Unsere drei liebsten Quicherezepte mit Bärlauch sind: Einfache Bärlauchquiche mit Schinken, grasgrüne Bärlauch-Spinat-Quiche und eine vegetarische Bärlauchtarte mit Schafskäse.
Das Wildkraut Bärlauch in der Küche
Frisch geerntet schmeckt Bärlauch am besten. In der Küche finden hauptsächlich die Blätter Verwendung (roh oder gegart), aber auch Blüten und Zwiebeln können verwertet werden. Gehackte und eingefrorene oder getrocknete Bärlauchblätter verleihen vielen Speisen das ganze Jahr über ein würziges Aroma. Mit einem Bärlauchsalz oder einer Bärlauchbutter, kleinportioniert eingefroren, kann man das Bärlaucharoma für die Zeit nach der Bärlauchernte konservieren. Die Knospen und Samen können wie Kapern eingelegt werden. Zum Trocknen ist Bärlauch nicht gut geeignet, da er so einen Großteil seines Aromas verliert.
Tipp:
Wenn Sie Bärlauch gegart verwenden, dann geben Sie ihn erst am Ende der Garzeit dazu, damit das Aroma bestmöglich erhalten bleibt.

Bärlauch richtig erkennen und sammeln
Der Bärlauch (Allium ursinum) gehört zu den ersten Wildpflanzen, die uns im Frühling zur Verfügung stehen. Die Pflanze mit dem knoblauchartigen Geruch zählt zu den Lauchgewächsen. Er liebt schattige, feuchte und humusreiche Waldböden. Bärlauch ist beliebt aufgrund seines intensiven Knoblauchgeruchs und die wunderschönen sternförmig-weißen Blüten machen so manches Gericht zu einer Augenweide. Die Wildpflanze kann aber auch sehr gut im eigenen Garten kultiviert werden, sofern man einen feuchten, schattigen Platz für ihn hat.
Merkmale
Bärlauch wächst vorwiegend auf schattigen, feuchten und humusreichen Laubwaldböden und in Auenwäldern. Die lanzettartigen, grundständigen Blätter treten meist in Kolonien auf und verströmen einen intensiven Knoblauchduft. Bärlauch wächst als Einzelblatt auf einem Stiel, die Unterseite der Blätter ist matt, die Oberseite leicht glänzend. Die weißen, sternförmigen Blüten auf halbkugeligen Blütenständen sitzen auf dem aufrechten Stiel, der den Blättern entspringt.
Gefährliche „Doppelgänger“ von Bärlauch
Bärlauch hat Ähnlichkeit mit den Blättern von Maiglöckchen, Herbstzeitlosen und Aronstab. Bei genauem Hinsehen sind die Unterschiede jedoch gut sichtbar:
- Maiglöckchenblätter sitzen zu zweit auf einem Stiel, haben ein dunkles Grün und sind geruchlos.
- Die Blätter des Aronstabes sind am Stielansatz eingekerbt und riechen scharf, wenn man sie zerdrückt. Seine Blätter weisen eine netzartige Äderung auf, ältere Blätter sind häufig pfeilförmig zugespitzt. Aronstab wächst auch schon zeitig im Frühjahr.
- Die Blätter der Herbstzeitlose kommen als dichte Büschel aus der Erde und haben abgerundete Blattspitzen.
Wer sich unsicher beim Bärlauchsammeln ist, der findet auf der Website der Ages eine Hilfestellung, um Bärlauch von seinen giftigen Doppelgängern unterscheiden zu können.
Bärlauch sammeln
Je nach Witterung wird Bärlauch von ca. Mitte März bis Ende Mai geerntet. Die jungen Blätter sind zarter und schmecken besser. Beachten Sie folgende Tipps beim Sammeln von Bärlauch:
- Beim Sammeln kann man am Bärlauch riechen oder ein Blatt zwischen den Fingern zerreiben. Nur wenn man den charakteristischen knoblauchartigen Geruch wahrnehmen kann, ist es Bärlauch.
- Ernten Sie Bärlauch dennoch immer Blatt für Blatt, um Verwechslungen auszuschließen. Schließlich ist der Geruch beim Sammeln gleich auch auf den Händen, was ein Erkennen rein am Geruch verunmöglicht.
- Beachten Sie, dass Bärlauchblätter als Einzelblatt an einem Stiel wachsen. Die Oberseite glänzt leicht, die Unterseite ist matt.
- Den Bärlauch gekühlt aufbewahren und rasch verbrauchen. Vor dem Verzehr jedes Blatt einzeln unter fließendem Wasser sorgfältig waschen.
Bärlauch kann auch im eigenen Garten kultiviert werden, sein Aroma ist dann aber weniger intensiv. Setzen Sie dazu am besten Bärlauchzwiebeln oder Pflanzen in feuchten, humosen, kalkhaltigen Gartenboden – bevorzugt unter Laubbäumen. Die beste Erntezeit ist, je nach Wetter, von Mitte März bis Mitte Mai. Die einzelnen Blätter mit einer Schere oder einem Messer abschneiden, nicht ausreißen oder auszupfen.
Gesundheitliche Wirkung von Bärlauch
Bärlauch wirkt gefäßerweiternd, blutdruckausgleichend, antioxidativ und darmreinigend. Er ist gut verträglich und fördert die Verdauungstätigkeit. Auch auf die Atemwege soll der Bärlauch eine heilsame Wirkung haben.
Das würzige Wildkraut ist reich an Vitamin C sowie Kalzium, Kalium und Eisen. Seinen Geruch verdankt er den enthaltenen Schwefelverbindungen, die, wie bei der Zwiebel, beim Schneiden oder Reiben freigesetzt werden. Man sagt diesen Stoffen eine entgiftende Wirkung nach. Kurz gesagt: Der Bärlauch ist ein wahres Superfood.
Schmökern Sie in unseren Bärlauch-Rezepten und finden Sie Ihr neues Lieblingsrezept rund um das gesunde Wildkraut oder lesen Sie Interessantes über die Geschichte und Verwertung von Bärlauch nach.